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...mit Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie
 

Was bedeutet tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie?

Die Behandlungsprinzipien der dynamischen oder auch tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie haben sich vor allem aus der psychoanalytischen Praxis entwickelt. Bei dieser Form der Behandlung nimmt man an, dass die Erkrankung auf einem unbewussten inneren Konflikt beruht, der durch negative Erfahrungen in der Lebensgeschichte entstanden ist. Der Psychotherapeut versucht daher, diesen Konflikt bewusst zu machen und ihn in Beziehung zu setzen zu aktuellen psychischen Konflikten, um so das Problem lösbar zu machen bzw. die Krankheit zu heilen.

Wie arbeitet man in der Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie basiert auf dem Prinzip, dass ungünstige Verhaltensweisen und Denkmuster erlernt wurden und demnach auch wieder verlernt werden können. In der Verhaltenstherapie ist der Patient aktiv an seinem Heilungsprozess beteiligt, indem er neue Denk- und Verhaltensweisen einübt.
Eine moderne Erweiterung stellt die kognitive Verhaltenstherapie dar. In dieser geht man davon aus, dass Gedanken und Gefühle einen entscheidenden Einfluss auf Verhaltensweisen haben. So können Inhalt und Art dieser Gedanken ungünstige Überzeugungen und Verhaltensweisen hervorrufen. In der kognitiven Therapie geht es darum, solche ungesunden Überzeugungen durch realistische zu ersetzen.

Beruflicher Werdegang

Nach meiner Ausbildung zur Ärztin für Allgemeinmedizin habe ich mich viele Jahre in der Psychiatrie und in der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie weitergebildet und 2007 die Fachbezeichnung Ärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie erworben. Seitdem bin ich in Stuttgart als ärztliche Psychotherapeutin niedergelassen.
Aktuell behandele ich Erwachsene in Einzeltherapie entweder tiefenpsychologisch fundiert oder verhaltenstherapeutisch.